„Über Geld spricht man nicht.“
Doch. Wer nicht darüber spricht, verhandelt schlechter und lernt langsamer. Offenheit über Geld hilft gerade Frauen, bei Gehalt, in der Partnerschaft und beim Vermögensaufbau.
Neun Stationen von deiner Geldgeschichte bis zum ersten ETF. In deinem Tempo, Schritt für Schritt.
↓Frauen in Österreich verdienen weniger, arbeiten öfter Teilzeit und leben länger. Am Ende des Berufslebens summiert sich das.
Rund 1.050 € brutto weniger im Monat als Männer.
Equal Pension Day 2026Einer der höchsten Werte in der EU.
Statistik Austria, 2024Bei Männern sind es 13,7 %.
Statistik Austria, 2024Schön, aber dein Geld muss länger reichen.
Statistik Austria, 2025Bei mir zuhause wurde über Geld gesprochen, und ich durfte früh ausprobieren. Das war Glück. Finanzbildung sollte aber nicht vom Elternhaus abhängen.
Darum gibt es MoneyHoney: ein Ort, an dem Frauen ohne Fachchinesisch lernen, ihr Geld selbst in die Hand zu nehmen. Mutig, in ihrem Tempo und mit einem Plan.
Josephine Herrmann, Dipl.-Ing., MScBei Geld geht es fast nie ums Wissen. Es geht um Vertrauen in dich selbst.Josephine Herrmann
Neun Stationen in drei Etappen, zusammen rund zweieinhalb Stunden, aufgeteilt in kleine Schritte. Geh sie der Reihe nach oder spring direkt dorthin, wo du gerade stehst.
Wo du stehst und was dich trägt, bevor der erste Euro investiert wird.
Welche Sätze über Geld hast du von zuhause mitgenommen? Der Anfang ist dein Mindset.
Was kommt rein, was geht raus, was bleibt übrig? Ohne diese Zahl ist jeder Plan geraten.
Erst der Puffer, dann teure Schulden weg. Dann kann investiertes Geld in Ruhe liegen bleiben.
Wofür du sparst, wo dein Geld liegt, was eine Sparrate bewirkt und wie ein Depot funktioniert.
Wofür sparst du, und wo liegt das Geld? Girokonto, Sparkonto, Depot und deine eigenen Ziele.
Lieber 25 € regelmäßig als 500 € nie. Rechne durch, was daraus werden kann, und sieh, wie schwankend der Weg in Wirklichkeit ist.
Anbieter vergleichen, steuereinfach in Österreich, in sechs Schritten eröffnet.
Beispielportfolios, ETFs verstehen und wie man langfristig dranbleibt.
Wartungsarm, regional gesteuert oder Kern plus Satelliten: drei Wege und ihre Unterschiede, mit Suchbegriffen für die ETF-Suche.
ETF-Basics: Kennzahlen verstehen und vier ETFs im Vergleich, mit Weltkarte.
Einmal im Quartal reinschauen, Rebalancing und was Steuern über die Jahre ausmachen.
Deine eigenen Eingaben auf einer Seite: Budget, Notgroschen, Sparrate, dein Plan für die Krise und deine Notizen. Dazu die nächsten Stationen.
Überblick ansehenWelche Sätze über Geld hast du von zuhause mitgenommen? Der Anfang ist dein Mindset.
Es geht um Vertrauen in dich selbst. Und das hängt oft an Sätzen, die wir früh gehört haben: „Über Geld spricht man nicht“, „Aktien sind wie Casino“, „Das macht dein Mann“. Wer sie kennt, kann sie ändern.
Sätze, die viele von zuhause kennen. Und was dahintersteckt.
Doch. Wer nicht darüber spricht, verhandelt schlechter und lernt langsamer. Offenheit über Geld hilft gerade Frauen, bei Gehalt, in der Partnerschaft und beim Vermögensaufbau.
Eine einzelne Wette kann das sein. Breit gestreut über tausende Firmen und viele Jahre bist du an der Wirtschaft beteiligt. Schwankungen gehören dazu.
Mehr zu DiversifikationDas ist keine Begabung, sondern Übung. In der Schule hat es niemand gelernt. Ein ehrlicher Blick auf den eigenen Monat ist der erste Schritt.
Zum Finanz-Check-inAnfangen geht oft schon mit wenigen Euro im Monat. Die Gewohnheit zählt mehr als die Höhe.
Zeit ist der größte Hebel. Kleine Beträge früh wirken oft mehr als große spät.
In Station 5 durchrechnenLiebe ist kein Finanzplan. Mitreden heißt nicht misstrauen, sondern sich selbst absichern.
Mehr zu Geld in der BeziehungGeld verstärkt, was schon da ist. Es gibt dir Wahlfreiheit, auch die, Gutes zu tun.
Niemand versteht alles. Die Grundlagen reichen, der Rest kommt mit der Erfahrung.
Sicher vor Schwankung, aber nicht vor Inflation. Für den Notgroschen gut, für langfristiges Vermögen verliert es oft an Kaufkraft.
Mehr zu InflationFür dich selbst zu sorgen ist verantwortungsvoll, auch gegenüber den Menschen, die dir wichtig sind.
Was kommt rein, was geht raus, was bleibt übrig? Ohne diese Zahl ist jeder Plan geraten.
Eine Faustregel zur Orientierung, kein Muss. Im Studium ist der Anteil fürs Brauchen oft höher, und das ist okay.
Erst der Puffer, dann teure Schulden weg. Dann kann investiertes Geld in Ruhe liegen bleiben.
Rund drei Monate von dem, was du zum Leben brauchst, auf einem täglich fälligen Sparkonto (Online-Sparen, in Deutschland Tagesgeld): jederzeit verfügbar, ohne Kursschwankung, bis 100.000 € pro Bank durch die Einlagensicherung geschützt. Als Studentin reicht oft auch weniger. Hauptsache, es gibt ihn.
Jeder Euro, der Kreditzinsen von 10 % oder mehr spart, ist eine sichere Rendite von 10 %. Das schlägt jeden ETF. Die Reihenfolge:
Oft 10 bis 15 % Zinsen und mehr. Zuerst zurückzahlen.
Wirken gratis, kosten bei Verzug aber Gebühren und Zinsen. Lieber erst sparen, dann kaufen.
Für Auto, Handy oder Urlaub. Schneller tilgen, wenn möglich ohne Strafgebühr.
Zum Beispiel ein zinsgünstiger Studien- oder Wohnkredit. Kann parallel zum Investieren laufen.
Faustregel: Erst Notgroschen, dann teure Schulden weg, dann investieren. Bei Fragen zu Schulden helfen in Österreich die staatlich anerkannten Schuldenberatungen, kostenlos.
Wofür sparst du, und wo liegt das Geld? Girokonto, Sparkonto, Depot und deine eigenen Ziele.
Aus dem Zeithorizont ergibt sich eine einfache Kontenstruktur. Drei Konten reichen für den Start.
Hier kommt dein Geld an, und von hier gehen Miete, Einkäufe und Abos weg. Am Monatsanfang fließt per Dauerauftrag ein fixer Betrag weiter.
Beispiele: Miete, Handy, LebensmittelOnline-Sparen, in Deutschland heißt das Tagesgeld. Jederzeit verfügbar, ohne Kursschwankung, durch die Einlagensicherung bis 100.000 € pro Bank geschützt. Hier liegen der Notgroschen und Geld für nahe Ziele.
Beispiele: Notgroschen, Reise, Laptop, KautionEin Teil sicher, ein Teil in Aktien-ETFs. Je näher das Ziel rückt, desto mehr wandert aufs Sparkonto, damit ein Kursrückgang kurz vorher nicht alles durcheinanderbringt.
Beispiele: Wohnung, Weiterbildung, AuszeitFür Geld, das viele Jahre liegen bleiben kann. Hier haben Aktien-ETFs Zeit, Schwankungen auszusitzen. Dazu gehört ein Verrechnungskonto beim Broker.
Beispiele: Vermögen, Pension, finanzielle FreiheitFaustregel zur Orientierung, keine Anlageberatung. Mehr dazu im Wissen: Die drei Konten und Notgroschen zuerst.
Trag deine Ziele ein, mit Betrag und Jahr. Du siehst, in welchen Topf sie fallen und wie viel du dafür ungefähr im Monat zurücklegen müsstest. Deine Ziele erscheinen auch in deinem Überblick.
Bleibt nur in deinem Browser. Der Monatsbetrag ist grob gerechnet: Betrag geteilt durch die Monate bis zum Ziel, ohne Zinsen oder Erträge.
Lieber 25 € regelmäßig als 500 € nie. Rechne durch, was daraus werden kann, und sieh, wie schwankend der Weg in Wirklichkeit ist.
Die Rendite ist eine Annahme mit konstantem Wert, echte Märkte schwanken stark. Kosten werden von der Rendite abgezogen, verzinst wird monatlich. „Nach KESt“ ist vereinfacht: 27,5 % auf den Gewinn bei Verkauf am Ende, ohne laufende Besteuerung von Ausschüttungen oder ausschüttungsgleichen Erträgen.
Die Kurve oben wächst jedes Jahr um denselben Prozentsatz. Echte Märkte machen das nicht. Hier dieselben 100 € im Monat, einmal mit 7 % jedes Jahr und einmal mit den tatsächlichen Jahresrenditen des MSCI World.
Vereinfachte Rechnung: 100 € am Monatsende, Jahresrendite gleichmäßig auf die Monate verteilt, ohne Kosten und Steuern. MSCI World Nettorendite inklusive Dividenden in Euro. Quelle: MSCI, Renditedreieck von Scalable Capital (2000 bis 2024); 2025: iShares Core MSCI World in Euro laut justETF. Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
So ein Einbruch kommt vor: 2008 waren es rund 50 %, 2020 rund ein Drittel. Es gibt keine falsche Antwort. Wichtig ist, dass du sie kennst, bevor es passiert.
Drei Beispiele mit unterschiedlichem Aktienanteil. Der Rest liegt jeweils in einem sicheren Teil, etwa auf einem täglich fälligen Sparkonto oder in einem Geldmarkt-ETF. So siehst du, was ein Rückgang von 30 % an den Aktienmärkten für 10.000 € bedeuten würde.
Weniger Schwankung. Dafür langfristig historisch auch weniger Ertragschance.
Ein Mittelweg zwischen Ruhe und Ertragschance.
Die volle Schwankung. Langfristig historisch die höchste Ertragschance, aber kein Polster im Depot.
Beispiele zum Lernen, keine Empfehlung für einen Aktienanteil. Welcher Anteil zu jemandem passt, hängt von der ganzen Situation ab: Ziele, Zeit, Notgroschen, Einkommen. Das kann diese Website nicht beurteilen. Vereinfachte Rechnung: Der sichere Teil bleibt unverändert, Zinsen, Kosten und Steuern sind nicht berücksichtigt. Mehr im Wissen zu Volatilität und Drawdown.
Anbieter vergleichen, steuereinfach in Österreich, in sechs Schritten eröffnet.
Du brauchst einen Ausweis, ein Smartphone und dein Girokonto. Die Eröffnung ist kostenlos und verpflichtet dich zu nichts.
Kosten, steuereinfach, Sparplan-Angebot, App. Die drei Typen siehst du unten.
Name, Adresse, Steuerstatus: in Österreich steuerpflichtig, keine US-Person.
Per Video-Ident, ID Austria oder in der Filiale.
Das ist der gesetzliche Angemessenheitstest. Ehrlich antworten, „keine Erfahrung“ ist völlig okay.
Dein Girokonto, das auf deinen Namen läuft.
Dauerauftrag am Monatsanfang, Sparplan ein paar Tage später.
Vertraut, alles an einem Ort, Beratung möglich. Meist teurer.
Deutlich günstiger, große Auswahl, wenig persönlicher Service.
Sehr günstig, einfache App, Sparpläne oft gratis. Verdient wird über Spreads und Zinsmargen.
Für den Start in Österreich: ein steuereinfaches Depot wählen, dann führt der Broker die KESt automatisch ab. Mehr dazu im Wissen, ebenso zu Sicherheit bei Broker-Pleite und den drei Konten.
Fünf Begriffe, kurz erklärt. Wer es genauer wissen will, öffnet den Deep Dive.
Ein kleiner Anteil an einem Unternehmen. Läuft es gut, steigt meist der Kurs, manchmal gibt es eine Dividende. Läuft es schlecht, kann viel verloren gehen.
Als Aktionärin bist du Miteigentümerin. Du hast ein Stimmrecht in der Hauptversammlung und Anspruch auf einen Teil des Gewinns, wenn das Unternehmen eine Dividende ausschüttet.
An der Börse treffen Kauf- und Verkaufswünsche aufeinander. Der Kurs spiegelt vor allem, was Anlegerinnen vom künftigen Gewinn erwarten. Deshalb reagiert er auf Nachrichten, oft auch übertrieben.
Kursgewinne und Dividenden. Beides unterliegt in Österreich 27,5 % KESt.
Eine einzelne Firma kann scheitern. Bei einer Insolvenz werden Aktionärinnen zuletzt bedient, ein Totalverlust ist möglich. Deshalb ist Streuung über viele Firmen so wichtig.
Du leihst einem Staat oder Unternehmen Geld und bekommst dafür Zinsen. Am Ende der Laufzeit gibt es den Betrag zurück. Sie schwankt meist weniger als eine Aktie, ist aber nicht risikolos.
Eine Anleihe hat eine Laufzeit, einen Zinssatz (Kupon) und einen Rückzahlungsbetrag. Du bist Gläubigerin, nicht Eigentümerin.
Ratings von AAA bis „Ramsch“ zeigen, wie zuverlässig die Schuldnerin zahlt. Höhere Zinsen bedeuten fast immer ein höheres Ausfallrisiko.
Steigen die Zinsen am Markt, fallen die Kurse bestehender Anleihen, weil neue Anleihen mehr zahlen. 2022 haben auch viele Anleihen deutlich verloren.
Meist über Anleihen-ETFs gehalten. Sie gelten als stabilisierender Teil neben Aktien. Zinsen unterliegen 27,5 % KESt.
Ein Topf, in den viele Anlegerinnen einzahlen. Ein Fondsmanagement entscheidet, was gekauft wird. Das kostet meist mehr.
Das Geld im Fonds ist getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft. Geht die Gesellschaft pleite, bleibt der Fondsinhalt den Anlegerinnen.
Das Fondsmanagement wählt Wertpapiere aus und will besser sein als der Markt. Studien zeigen, dass über zehn Jahre und mehr die Mehrheit aktiver Aktienfonds ihren Vergleichsindex nicht schlägt.
Häufig ein Ausgabeaufschlag von bis zu 5 % beim Kauf und laufende Kosten von 1 bis 2 % pro Jahr. Über Jahrzehnte macht das einen großen Unterschied.
Aktienfonds, Anleihenfonds, Mischfonds, Immobilienfonds. In der EU regeln die OGAW-Vorschriften (englisch UCITS), wie breit ein Fonds streuen muss und wie er beaufsichtigt wird.
Auch ein Fonds, aber ohne Fondsmanagement, das auswählt. Er bildet einfach einen Index nach, zum Beispiel die rund 1.300 größten Firmen der Industrieländer. Dadurch ist er breit gestreut und günstig.
Exchange Traded Fund: ein Fonds, der laufend an der Börse gehandelt wird. Auch er ist Sondervermögen.
Es gibt keine Auswahlentscheidungen, der ETF folgt der Indexregel. Deshalb liegen die laufenden Kosten oft bei nur 0,1 bis 0,3 % pro Jahr.
Index, Kosten (TER), Replikation, Ertragsverwendung und in Österreich der Status als Meldefonds.
Es gibt ETFs auf einzelne Länder, Branchen oder Trends. Breit gestreut ist ein ETF nur, wenn sein Index es ist.
Digitale Währungen wie Bitcoin. Sie liegen meist nicht im klassischen Depot, sondern auf einer Krypto-Plattform. Hoch spekulativ, extrem schwankend und ohne Erträge wie Zinsen oder Dividenden.
Transaktionen werden in einer Blockchain gespeichert, ohne Bank oder Zentralbank in der Mitte. Bei Bitcoin ist die Menge auf 21 Millionen begrenzt.
Nur aus Angebot und Nachfrage. Es gibt keine Gewinne, Zinsen oder Dividenden dahinter. Rückgänge von 70 % und mehr gab es schon mehrfach.
Auf einer Krypto-Börse oder in einer eigenen Wallet. Wer den Zugangsschlüssel verliert, verliert das Geld. Eine Einlagensicherung gibt es nicht. Seit der EU-Verordnung MiCA brauchen Krypto-Anbieter eine Zulassung.
Krypto, die ab März 2021 gekauft wurde, wird seit 2022 wie Wertpapiere mit 27,5 % besteuert.
Mit einer einzelnen Aktie hängt alles an einer Firma. Ein Welt-ETF verteilt dein Geld auf über 1.000 Firmen. Fällt eine aus, merkst du es kaum.
Finanzbildung, keine Anlageberatung. Welche Anlagen zu dir passen, entscheidest du selbst oder mit einer Beratung.
Mit dem ersten Gehalt kommen die Angebote: bei der Bank, von Versicherungen, im Freundeskreis. Keines davon ist automatisch gut oder schlecht. Hier siehst du, was dahintersteckt und welche Frage du stellst.
„Was bekomme ich nach sechs Jahren in Euro, nach allen Gebühren?“
„Wie hoch sind die Kosten pro Jahr in Euro, und was bleibt danach von der Prämie übrig?“
„Wie hoch ist der Rückkaufswert nach fünf Jahren, wenn ich 100 € im Monat zahle?“
„Wie hoch ist der Zinssatz, wenn ich ins Minus gehe oder in Raten zahle?“
Finanzbildung, keine Produktbewertung und keine Anlageberatung. Zahlen Stand Oktober 2026, beim Anbieter nachprüfen. Mehr im Wissen unter „Angebote prüfen“.
Wartungsarm, regional gesteuert oder Kern plus Satelliten: drei Wege und ihre Unterschiede, mit Suchbegriffen für die ETF-Suche.
Wartungsarm, regional gesteuert oder Kern plus Satelliten. Sie unterscheiden sich darin, wie viel Arbeit sie machen und wie viel man selbst steuert. Einen Produktvorschlag gibt es bewusst nicht.
Ein Depot aus zwei Teilen: einem großen, ruhigen Kern und ein paar kleinen Beimischungen drumherum.
Der Kern hält dich ruhig, die Satelliten machen das Depot zu deinem. Geht ein Satellit schief, bleibt das Ganze stabil.
ETF-Basics: sieben ETFs auf der Weltkarte und bis zu vier im Detailvergleich.
Sieben bekannte ETFs mit Daten aus ihren Factsheets. Auf der Weltkarte siehst du alle, im Detailvergleich wählst du bis zu vier aus. Sie sind kein Vorschlag und keine Rangliste, sondern zeigen, worauf du beim Vergleichen schaust.
Der wichtigste Unterschied steckt im Namen: Welt ist nicht gleich Welt.
Alle folgenden Abschnitte zeigen deine Auswahl nebeneinander: was drinsteckt, die Kennzahlen und die Renditen. Mehr als vier werden schnell unübersichtlich.
Die fünf größten Firmen und wie stark die zehn größten zusammen wiegen. Darunter die Verteilung auf Branchen.
Was bedeutet das? Fahr mit der Maus über das oder tippe darauf.
Kalenderjahre 2021 bis 2025. Achte auf 2022: Da ging es bei allen deutlich nach unten.
Einmal im Quartal reinschauen, Rebalancing und was Steuern über die Jahre ausmachen.
Sparplan läuft, kurzer Finanz-Check-in.
Aufteilung, Sparplan, Verrechnungskonto, Abos.
Rate erhöhen, Ziele, Notgroschen, Steuern, Pensionskonto.
Das Schwierigste ist nicht der Kauf. Es ist das Dranbleiben, wenn der Kopf Streiche spielt. Diese sechs Denkfallen kennt fast jede. Wer sie kennt, tappt seltener hinein.
„Alle reden über diese Aktie. Ich muss jetzt auch rein.“
Wenn etwas überall in den Nachrichten ist, ist ein großer Teil des Anstiegs oft schon passiert.
Was hilft: Neue Ideen 48 Stunden liegen lassen. Wenn überhaupt, dann nur als kleiner Satellit.
„Alle verkaufen gerade. Die werden schon wissen, warum.“
In Panik handeln viele gleichzeitig, und genau das verstärkt die Bewegung nach unten.
Was hilft: Erst deinen Krisenplan aus Station 5 lesen, dann entscheiden.
„Minus 15 %? Das halte ich nicht aus.“
Verluste fühlen sich etwa doppelt so stark an wie gleich große Gewinne. Darum wirken Rückgänge größer, als sie sind.
Was hilft: In Jahren denken, nicht in Tagen. Ein Rückgang ist erst ein Verlust, wenn du verkaufst.
„Ich schau nur kurz in die App.“
Wer täglich schaut, sieht viel öfter rote Zahlen als jemand, der einmal im Quartal schaut. Das macht nervös, ohne etwas zu verbessern.
Was hilft: Push-Nachrichten der App ausschalten und den Depot-Check in den Kalender eintragen.
„Ich warte, bis es wieder günstiger wird.“
Niemand kann Hochs und Tiefs zuverlässig vorhersagen. Wer wartet, verpasst oft gerade die besten Tage.
Was hilft: Der Sparplan läuft weiter, egal was die Nachrichten sagen.
„Ich verkaufe erst, wenn ich wieder im Plus bin.“
Dem Markt ist egal, zu welchem Preis du gekauft hast. Entscheidend ist, ob der Baustein noch zu deinem Plan passt.
Was hilft: Bei jeder Entscheidung fragen: Würde ich das heute neu kaufen?
Der Sparplan läuft. Benachrichtigungen der App ausschalten. Nichts tun ist ab jetzt eine Strategie.
Der erste Depot-Check: Läuft der Sparplan? Passt die Aufteilung ungefähr? 30 Minuten reichen.
Krisenplan lesen, weiter sparen und mit jemandem darüber reden statt allein in die App zu starren.
Der große Blick: Rate erhöhen? Ziele noch aktuell? Notgroschen vollständig? Bei einem steuereinfachen Depot erledigt der Broker die KESt für dich.
Lena, 22, studiert an der WU. Sie hat einen Notgroschen auf ihrem Online-Sparkonto und 50 € im Monat übrig. Eine erfundene Person mit gerundeten Annahmen, damit du die Mechanik siehst.
Der Depotwert über die Jahre. Die Nummern markieren die Schritte unten.
In Lenas Grafik oben siehst du es ab 60: Das Depot wird langsam kleiner. Zum Beispiel in der Pension verkaufst du regelmäßig Anteile und lebst teilweise von deinem Depot. Versteuert wird dabei nur der Gewinnanteil, nicht das eingezahlte Geld. Und es hilft, ein bis zwei Jahresbeträge auf dem Sparkonto zu haben, damit du in einem Crash nicht verkaufen musst.
Gut, das einmal gehört zu haben. Wichtig wird es erst in vielen Jahren.
Was du auf deiner Journey selbst eingetragen hast, auf einer Seite. Alles bleibt nur in deinem Browser.
Gedanken, Erklärungen und was mich rund um Geld gerade beschäftigt. Kurz und ohne Fachchinesisch.
Alles, was du zum Start wissen solltest, in kurzen Snippets. Von der Depoteröffnung über Steuern in Österreich bis zur Finanzroutine.
Allgemeine Informationen zu Lernzwecken, keine Anlage- oder Steuerberatung. Steuerliche Angaben für Österreich, Stand 2026.
Was diese Website ist und was nicht, wer dahintersteht und was mit deinen Daten passiert.
Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der allgemeinen Finanzbildung. Sie sind keine Anlageberatung, keine Anlageempfehlung und kein Angebot oder keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten. Sie berücksichtigen weder deine persönlichen Verhältnisse noch deine Ziele, deine Erfahrung oder deine Risikobereitschaft. Für eine Entscheidung, die zu dir passt, wende dich an eine dafür zugelassene Beratung.
Steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Angaben beziehen sich auf Österreich mit Stand 2026. Sie sind bewusst vereinfacht und ersetzen keine Beratung durch eine Steuerberaterin, die Arbeiterkammer oder eine andere fachkundige Stelle. Gesetze und Werte können sich ändern.
Die Rechner der Journey (Finanz-Check-in, Notgroschen, Ziele, Sparrate und Schwankung und das Lebensbeispiel in Station 9) rechnen mit Annahmen, zum Beispiel mit konstanten Renditen. Echte Märkte schwanken stark. Die Ergebnisse sind Rechenbeispiele zum Lernen, keine Prognosen und keine Zusagen. Personen in Beispielen wie „Lena“ sind erfunden.
Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken verbunden, bis hin zum Verlust des eingesetzten Kapitals. Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Entwicklung. Bei Anlagen in Fremdwährung kann der Wechselkurs die Rendite erhöhen oder verringern.
Die in den ETF-Basics gezeigten ETFs sind Lernbeispiele, um zu zeigen, worauf man beim Vergleichen achtet. Ihre Nennung ist keine Empfehlung und keine Rangliste. Die Daten stammen aus den jeweils angegebenen Factsheets und Quellen mit dem genannten Stand. Für ihre Richtigkeit wird keine Gewähr übernommen. Vor jeder Anlage solltest du das Basisinformationsblatt (KID) und den Prospekt des Produkts lesen.
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